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M.Sc. Yordan Kalchev
Lehrstuhl Werkstoffwissenschaft
Institut für Werkstoffe
Fakultät für Maschinenbau
Ruhr-Universität Bochum
Universitätsstr. 150
44780 Bochum

Gebäude ZGH, Ebene 01, Raum 125
Telefon:
Fax:
+49 (0)234 32-25999
+49 (0)234 32-14235
Tätigkeit: Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Mikromechanische und mikrostrukturelle Untersuchungen von intermetallischen Phasen und Ni-Basis Superlegierungen.

Yordan Kalchev untersucht die Phasenstabilität und die intrinsischen Eigenschaften (physikalisch und mechanischer Natur) von topologisch dichtest gepackten Phasen vom Typ  mit unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung, die von binären bis zu quinären Systemen reichen. Bei der -Phase handelt es sich um eine bekannte intermetallische Phase, die sich in mehreren wichtigen technischen Legierungen, wie austenitische rostfreie Stähle, Superlegierungen und Hoch-Entropie Legierungen ausscheidet und dafür bekannt ist, die Duktilität dieser Legierungen zu verringern, sowie ihre Lebensdauer im Betrieb zu begrenzen. Die intrinsischen Eigenschaften der -Phase sind jedoch nur wenig bekannt, insbesondere in Legierungen mit komplexer Zusammensetzung. In diesem Zusammenhang verwendet Yordan Kalchev die fortgeschrittene analytische Elektronenmikroskopie (REM und TEM) in Kombination mit der Röntgenspektroskopie zur skalenübergreifenden mikrostrukturellen Charakterisierung, um die Phasenstabilität der -Phase nach verschiedenen Wärmebehandlungen zu untersuchen. Darüber hinaus werden die elastischen Eigenschaften, Härte und Zähigkeit dieser Phase durch Nanoindentation charakterisiert. Erwähnenswert ist auch, dass Herr Kalchev zusammen mit Kollegen der Universität Münster die Diffusionsprozesse in seinen Materialien untersucht.

In Zusammenarbeit mit dem Projekt SFB/TR 103 "B5: Kombinatorische Materialforschung" untersucht Yordan Kalchev auch die mikromechanischen Eigenschaften von Dünnschichten aus Ni-Basis Superlegierungen, indem er Nanoindentations- Mikroscher- und Mikrodruckversuche durchführt. Die meisten dieser Experimente werden in-situ in einem REM bei Raumtemperatur durchgeführt und es wird untersucht, ob einige dieser Tests bei erhöhten Temperaturen im Bereich zwischen 400°C und 1000°C durchgeführt werden können.

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