Semester-, Bachelor- und Masterarbeiten


Ein zentrales Element unserer Ausbildung sind die wissenschaftlichen Arbeiten unserer Studierenden. Diese waren früher Projekt-, Studien- und Diplomarbeiten. Heute sind es Semester-, Bachelor- und Masterarbeiten. Sie spielen im Hinblick auf das Ausbildungsziel an wissenschaftlichen Hochschulen eine zentrale Rolle. Sie erfolgen in enger Anbindung an aktuelle Forschungsprojekte, die oft auch im Verbund mit Partnern aus dem In- und Ausland durchgeführt werden.

Ihre Vorbereitung, Durchführung und Begleitung durch Anleitung und Diskussion, ihre Einbindung in laufende Projekte, ihre Einordnung zwischen \"Erfolgs-Chancen\" und \"Risiko-Erfahrung\" sind wesentliche Faktoren zukunftsorientierter Ausbildung. Die Betreuung der Arbeit unserer Studierenden ist ein wichtiger Teil unseres Tagesgeschäfts. Bei uns können fortgeschrittene Studierende das Zusammenwirken zwischen Versuchsplanung, Experiment, Datenerfassung, Auswertung, Interpretation und Modellierung am Beispiel erleben.

Die damit verbundenen Betreuungsaufgaben sind nicht immer problemlos und wegen der Natur unserer Aufgabenstellung nicht automatisierbar. Sie erfordern sehr viel Dialog der Erfahrenen mit den Unerfahrenen und verlangen eine gute organisatorische Vorbereitung. Es ist immer noch in hohem Maße das abschließende \"Meisterstück\" der Bachelor- und Masterarbeit, welches die Kennzeichnung eines Studiengangs als wissenschaftliche Hochschulausbildung rechtfertigt. Dazu gehört auch, dass die Studierenden im Ausland Erfahrung sammeln können und ihre Ergebnisse sicher in englischer Sprache darstellen können. Das eigentliche Ziel unserer Ausbildung ist das Vermitteln der Fähigkeit zu selbständigen Problemlösungen und zu kreativem Denken.

Sowohl der Bachelor- als auch der Masterabschluss gelten heute als berufsqualifizierend. Dabei versteht es sich von selbst, dass die Kenntnisse, die früher in einem fünfjährigen Diplomstudium erworben wurden, nur durch ein zweistufiges Bachelor/Master-Studium erarbeitet werden können. Eine drei- oder dreieinhalbjährige Bachelorausbildung kann diesen Qualifizierungsgrad, der unsere deutschen Diplomingeurinnen und -ingenieure in der Welt bekannt gemacht hat und der für unsere Exportnation unverzichtbar ist, nicht vermitteln.

Der Masterabschluss Werkstoff-Engineering eröffnet in der Industrie gute Möglichkeiten in verschiedensten Bereichen, etwa bei Werkstoffherstellern (z. B. ThyssenKrupp) oder bei Anlagenbauern und -betreibern (z. B. Siemens oder RWE). Man kann auch im Bereich der Medizintechnik tätig werden. Und es kommen auch der Automotivsektor, die Luft- und Raumfahrt und die Energietechnik als Betätigungsfelder in Frage. Es gibt eine Vielzahl von interessanten Arbeitsmöglichkeiten in kleinen und mittleren Unternehmen.
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