… auf der Homepage des Instituts für Theaterwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum. Hier finden Sie zahlreiche Informationen zum Institut und den Studiengängen Theaterwissenschaft (B.A. und M.A.) und Szenische Forschung (M.A.).

Im Bereich „Studium“ sind wichtige Anlaufstellen für Studium und Lehre am Institut für Theaterwissenschaft gelistet.

Unter „Aktuelles“ wird auf wissenschaftliche und künstlerische Veranstaltungen und Ausschreibungen aufmerksam gemacht.

Im Bereich „international“  sind Informationen zum Institut in englischer Sprache, sowie internationale Ausschreibungen und Veranstaltungen zu finden.

Institutsankündigungen

Wer Probleme bei der Anmeldung für die Kurse im Sommersemester 2019 hat, kann sich gerne an das Geschäftszimmer wenden. Persönlich oder per Mail an: geschaeftszimmer-theaterwissenschaft@rub.de

(Ulrike Haß / Sebastian Kirsch, Sommersemester 2019, Blockveranstaltung in Kooperation mit dem FFT Düsseldorf)
„Stadt als Fabrik“ ist ein Begleitseminar zur gleichnamigen multidisziplinären Veranstaltungsreihe des Düsseldorfer Forum Freies Theater (FFT). Diese u.a. von Kathrin Tiedemann, der Leiterin des FFT, dem Fotografen Jan Lemitz und dem Stadtsoziologen Klaus Ronneberger („Stadt als Beute“) kuratierte Reihe widmet sich der vielfältigen Transformation urbaner Räume, die heute zumehmend weniger von Bebauung geprägt sind als von Codes, Apps und Algorithmen. Anlass für „Stadt als Fabrik“ ist der bevorstehende Umzug des FFT, das 2021 seine bisherigen Spiel­stätten verlassen und zusammen mit der Stadtbibliothek und dem Theatermuseum in der ehemaligen Hauptpost am Düsseldorfer Hauptbahnhof ein neues Quartier erhalten wird. Dabei handelt sich um ein ausladendes Ge­bäude, das in den neunziger Jahren als Knotenpunkt für die Briefverteilung errichtet wurde. Im Zuge der Neukonfiguration logistischer Infrastrukturen, die in der städtischen Peripherie zum Bau von riesigen Verteilerzentren von amazon oder auch der Post-eigenenen DHL ge­führt hat, wurde dieses Gebäude aufgegeben; jetzt wird es im Rahmen eines „creative city“-Masterplans zu einem sogenannten „kulturellen Hotspot“ ausgebaut, der das Bahnhofsviertel „aufwerten“ soll. Entsprechend sind zentrale Stichworte, unter denen „Stadt als Fabrik“ die heutige Transformation der Städte untersucht, der boomende Online-Handel und seine materiell-infastrukturelle „Kehrseite“ in Gestalt global operierender Logistiknetzwerke, die umfassenden Kontroll- und Regulierungsphantasien, die sich derzeit unter dem Label einer digital vernetzten „Smart City“ sammeln, die ambivalente Rolle sogenannter „Kreativindustrien“ sowie die Gentrifzierung und das virulente Mietproblem. Zugleich geht es aber auch um die Frage, welchen Ort das Theater, das historisch immer aufs engste mit Stadtentwicklungsprozessen verbunden war, in dieser Umbruchsituation einnehmen kann: Von welchen Räumen und Öffentlichkeiten kann es heute ausgehen, auf welches „Außen“ (Deleuze) kann es sich beziehen?
Eine Auftaktveranstaltung der „Stadt als Fabrik“-Reihe fand bereits im Juni 2018 am FFT Düsseldorf statt (Materialien unter: https://fft-duesseldorf.de/media/stadt-als-fabrik-wie-logistik-und-masterplaene-das-leben-in-der-stadt-veraendern/). Aktuell sind zwei weitere künstlerisch-wissenschaftliche Forschungswochenenden geplant (29.-31. März und 24./25. Mai), die zugleich auch die Hauptbestandteile des Seminars sein werden. Zusätzlich wird es im März einen von Sebastian Kirsch geleiteten Vorbereitungsblock und im Mai oder Juni einen von Ulrike Haß geleiteten Nachbereitungstag geben, wobei die genauen Termine noch mit den SeminarteilnehmerInnen abgestimmt werden.

Das Anmeldeverfahren für Veranstaltungen im Sommersemester 2019 startet am Montag, 4. März um 10 Uhr. Bei einigen Veranstaltungen ist die Vergabe von Plätzen an gewisse Bedingungen (entsprechend ihrer Modularisierungen) geknüpft. Sollte es dazu Rückfragen oder Schwierigkeiten bei der Anmeldung geben, können sich Studierende unter geschaeftszimmer-theaterwissenschaft@rub.de melden. Einige Veranstaltungen haben eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung. Sind diese voll, landen die Anmeldungen auf einer Warteliste und werden dann nach und nach entsprechend frei werdender Plätze zugelassen. Wir bitten nachdrücklich darum, sich von Veranstaltungen abzumelden, an denen man voraussichtlich nicht teilnehmen wird, damit keine Plätze unnötig blockiert werden.

Es gibt außerdem eine erste Änderung im Studienführer: Die Veranstaltung 051655 von Suse Weber, „Betonoper: Die Taube“, wird nicht nur für Szenische Forscher*innen und Master-Sudierende der Theaterwissenschaft, sondern auch für Bachelor-Studierende im Grundmodul Szenische Forschung sowie im Systematischen Modul Szenische Forschung geöffnet. Interessierte Studierende melden sich bitte bei Herrn Prof. Lindholm (sven.lindholm@rub.de). Genauere Informationen zur Veranstaltung finden sich im Studienführer und im eCampus.

Der Studienführer und die Wochenübersicht für das Sommersemester 2019 sind auf unserer Instituts-Homepage zu finden. Die Kursanmeldung via eCampus beginnt am 4. März.